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Keine Corona-Einschränkungen mehr

Super Lauf-Samstag, 21. August 2021

24.08.2021 Laufbericht von Hilde Fässler mit Unterstützung von Heidi, Mario und Cornelia
Super Lauf-Samstag, 21. August 2021

An diesem Samstag starteten vier Lauftrefflerinnen und zwei Lauftreffler an drei verschiedenen Wettkämpfen. Zusammen legten sie 123.1 Kilometer und fast 8500 Höhenmeter zurück und waren insgesamt 19h35min unterwegs. Alle hatten bestes Wetter, im Appenzellerland war es sogar fast zu warm.

Heidi startete am Weissen Ring in Lech zur «Grossen Heldenwertung». Bei der Startnummernausgabe war ein 3G-Nachweis zu erbringen und man bekam danach einen Bändel ums Handgelenk. Das Wetter war perfekt, mit Wolken und nicht zu heiss, die Sicht gut. Aus der Erfahrung des letzten Jahres wusste Heidi, wo sie laufen und wo sie besser marschieren sollte. Die grosse Runde um Lech herum führt über drei Gipfel: Kriegerhorn, Madloch, Rüfikopf. Der erste Abstieg war diesmal auf einer Schotterstrasse, auf der sich gut rennen liess. Sonst war hohe Aufmerksamkeit gefordert, bergauf wie bergab, um die rund 2335 Höhenmeter unfallfrei zu bewältigen.
Der Zieleinlauf war mit Speaker, Publikum und Musik begleitet und es gab eine After-Party.

Cornelia und Mario machten sich an einen der härtesten Halbmarathons im Alpenraum, den gemäss Website «teuflischen Berglauf», den Inferno-Halbmarathon von Lauterbrunnen auf das Schilthorn, mit knapp 2200 Höhenmetern. Gemäss Ausschreibung wird erwartet, dass nur sehr gut trainierte und erfahrene Bergläufer und Bergläuferinnen diese Herausforderung annehmen sollten und der Wahl der Bekleidung genügend Aufmerksamkeit geschenkt werden müsse. Das war dieses Jahr nicht so schwierig, denn das Wetter war ideal zum Laufen, ein Wetterumschwung oder Kälteeinbruch war nicht zu erwarten. Der Schweiss floss in Strömen und die Kondition wurde aufs Härteste geprüft, denn im oberen Teil, auf über 2500 müM beträgt die Steigung teilweise über 20%. Müde, aber mit einem Lachen im Gesicht, überquerten Cornelia und Mario die Ziellinie.

In Waldstatt (AR) wurde erstmals der Säntis-Panoramalauf durchgeführt. Die sonst üblichen Strecken mit Kinder- und Teamläufen und vor allem das damit verbundene Dorffest fielen leider Corona zum Opfer. Auf knapp 17km waren rund 600 Höhenmeter hinauf und hinunter zu absolvieren - hügelig, wie das Appenzellerland so ist. Das Feld war mit knapp hundert Teilnehmenden sehr überschaubar, darunter Annelies, Bernhard und Hilde. Die vier Verpflegungsposten hatten auch für die Langsameren genug Getränke, Bananen und Biberli. Wer wollte, konnte sich sogar unter eine Wasserflaschendusche stellen, denn es war ein sehr heisser Nachmittag. Und immer wieder hatte man einen tollen Blick auf den Säntis. Die drei Lauftreffler liefen alle zufrieden ins Ziel. Der gutorganisierte Anlass hätte ein nächstes Mal mehr Teilnehmende verdient.

Resultate

Weisser Ring, grosse Heldenwertung

Schnellster Mann: Christoph Wachter (A), M30,  3:27:41
Schnellste Frau: Lisa Madlener (D), 1991, 4:15:29
Heidi Thomé 6:20:01

Inferno-Halbmarathon

Schnellster Mann: Andrés Ruiz (Col), 1988,  2:04:13
Schnellste Frau: Simone Hegner, (Bern), 1982,  2:29:24
Mario Morger  4:08:11
Cornelia van Wier  4:14:30

Säntis-Panoramalauf

Schnellster Mann: Sven Lusti (Lütisburg), 1988,   1:11:33
Schnellste Frau: Nina Zoller (Chur), 1999,  1:18:29
Annelies Gonzalez  2:04:14
Hilde Fässler  2:25:21
Bernhard Vögeli  2:28:00

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