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Keine Corona-Einschränkungen mehr

28. Jungfrau-Marathon, 11. September 2021

16.09.2021 Laufbericht von Hilde Fässler
28. Jungfrau-Marathon, 11. September 2021

2020 musste der Jungfrau-Marathon abgesagt werden. Schade, denn am vorgesehenen Renntag herrschte prächtiges Herbstwetter mit toller Fernsicht. Dieses Jahr nun fand der Marathon «auf der schönste Strecke der Welt», wie ihn die Organisatoren anpreisen, wieder statt. Die Strecke wurde coronabedingt bei Start und Ziel verändert, damit die Läuferschar und die Touristen sich nicht allzu nahe kamen.

Am frühen Morgen regnete es noch leicht, dann aber hatte Petrus ein Einsehen und stellte den Regen ab. Die Wolken waren mal dichter, mal lockerer, so dass wohl alle Läuferinnen und Läufer das eindrucksvolle Trio Eiger, Mönch und Jungfrau einmal zu sehen bekamen. Die Temperatur war perfekt.

Vom Lauf-Treff Buchs nahmen Annelies und Antonio Gonzalez, Gregor Ambühl und Cornelia Marxer teil. Annelies, Antonio und Gregor kamen mit sehr guten Zeiten ins Ziel, Cornelia verpasste leider die verlangte Zeit beim Wixi und durfte danach nicht weiterlaufen. Annelies wurde sehr starke 5. in ihrer Kategorie. Antonio kämpfte unterwegs mit Marco «Büxi» Büchel. Mal war der eine vorn, mal der andere. Aber zum Schluss erwies sich unser Stauberen-Bezwinger Antonio als der Stärkere. Gregor lief bei seinem 28. Jungfrau-Marathon - er hat alle bisherigen Austragungen mitgemacht! - eine seiner besten Zeiten.

Die Streckenänderung war nicht in allen Bereichen gelungen. Mit Shuttle-Bussen wurden die Teilnehmenden zum Start auf den Flugplatz Interlaken gebracht. Die Kommunikation zum Ablauf dieses Transportes war offenbar nicht sehr gut, so dass einige Läuferinnen und Läufer beinahe in Zeitnot vor dem Start gerieten. Auf dem Flugplatz angekommen, musste nämlich noch ein Kilometer bis zur Startnummernausgabe zurückgelegt werden und die Startnummernausgabe dauerte wegen der Zertifikatskontrolle länger als üblich. Grossen Anklang fand bei den Läuferinnen und Läufern hingegen der Zieleinlauf. Das Ziel war diesmal bei der Bergstation der neuen Bahn auf dem Eigergletscher. Obwohl durch die Routenänderung zu den rund 1800 Höhenmeter noch 200 Meter hinzukamen, war über den neuen Zielbereich nur Lob zu hören.
Die Kleidersäcke warteten auf die Finisher in Grindelwald, so dass alle in den Genuss einer Fahrt mit der neuen V-Bahn kamen, die seit dem 5. Dezember 2020 in Betrieb ist.
Unsere Lauftreffler rühmten die sehr gute Verpflegung unterwegs und auch im Ziel und ebenfalls die grosszügigen Finisher-Geschenke (T-Shirt, Tasche, Medaille, …). Das relativ hohe Startgeld wird so wettgemacht, zumal auch die Bahnfahrten in der Region für die Läufer und Läuferinnen gratis sind.

Resultate

Schnellster Mann:   José David Cardona (Col), 1982  3:05:02
Schnellste Frau:      Laura Hottenrott (D), 1992           3:27:30

Annelies Gonzalez      5. F60        in 6:01:10
Antonio Gonzalez     61. M60       in 5:41:51
Gregor Ambühl         29. M65       in 6:03:05
Marco Büchel          229. M50       in 5:53:11

 

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