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9. Wälderlauf, A-Bezau, 22. Juni 2019

01.07.2019 Laufbericht von Hilde Fässler
9. Wälderlauf, A-Bezau, 22. Juni 2019

Der Wälderlauf ist entstanden aus einem Lied der Vorarlberger Kultband Holstuonarmusigbigbandclub . Einem nächtlichen unfreiwilligen Wanderer von Mellau nach Schoppernau taten am Ende die Füsse weh, oder im Bregenzerwälder Dialekt «d’Füass hend mr weh tau». Und so verliefen die ersten fünf Austragungen des Wälderlaufs von Mellau nach Schoppernau, immer der Bregenzerach nach, mit den Kategorien Weh tau für schnelle, Guat tau für mittlere und Mit tau für gemütliche Läufer und Läuferinnen.

2016 wurde die Strecke - wohl aus organisatorischen Gründen - geändert zu einem Rundkurs Bezau-Reuthe-Bizau-Bezau von 12.7km Länge. Der Lauf ist ziemlich flach und oft auf Naturwegen. Neben den Kategorien Weh tau, Guat tau und Mit tau gibt es jetzt auch die Kategorie Kurz tau. Das ist eine 4.5km-Strecke rund um Bezau.
Es gibt auch eine Walking-Kategorie über die lange Distanz und verschiedene Kids-Läufe. Insgesamt waren dieses Jahr rund 1600 Teilnehmerinnen und Teilnehmer zu verzeichnen.

Ingrid Hayenga und ich haben an der heissen Ausgabe 2019 teilgenommen. Die Fahrt nach Bezau dauert nur gut eine Stunde, der Lauf ist also fast vor unserer Haustüre. Der Start war um 16 Uhr. Da drückte die Sonne ordentlich, so dass die fünf Getränkestellen – viel für eine 12.7km-Runde – sehr willkommen waren. Nach dem Start war es auf der Strecke noch ziemlich eng. Es würde sich lohnen, weit vorne anzustehen. Im Verlauf des Rennens war das dann aber kein Problem mehr.

Unterwegs wurden wir musikalisch unterstützt von einem Paukenquartett, einem Alphornbläser, einer Schalmeien-Gruppe, einem Dudelsackbläser und einer Treichler Gruppe. Im Ziel wartete auf einem Wagen ein Team von jungen Cheerleaders auf uns. Unterwegs und im Ziel gab es viele Zuschauerinnen und Zuschauer und die Stimmung war sehr gut. Dass bis 01.31 (!) eine Party angesagt war, haben wir nicht miterlebt. Da waren wir beide längst wieder ennet dem Rhein.
Insgesamt kamen 642 Läufer und Läuferinnen und 21 WalkerInnen über die 12.7km-Strecke ins Ziel, über die 4.5km-Runde waren es 363.

Resultate:
Sieger:    Paul Reitmayr, 1984,  in 46:57
Siegerin: Bianca Steurer, 1986, in 51:21
Unsere Resultate:
Ingrid Hayenga     2. W55 in 1:07:30
Hildegard Fässler 1. W65 in 1:18:44

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